Samstag, 17. November 2018

ICH HABE PRINCE UND MICHAEL JACKSON ÜBERLEBT

Hallo ihr Lieben
ich kam gestern als letzte in den OP, weil ich die Jüngste auf der Station bin, also quasi das Stationsküken und das mit 50;-) Zur OP selbst kann ich nichts sagen, die habe ich glatt verschlafen. Ich kann mich nur daran erinnern, dass der Anästhesist mir meinen Narkose-Cocktail wie folgt vorstellte: „Zuerst bekommen Sie etwas Fentanyl, daran ist übrigens Prince gestorben und dann gibt es etwas Propofol, daran ist Michael Jackson zugrunde gegangen. Aber Sie sind eine ganz Taffe, sie vertragen das schon.“;-) Und er sollte recht behalten, ich bin just in time nach meiner OP aufgewacht.
Die Schmerzen im Aufwachraum waren schon heftig, aber Pfleger Paul hat gleich etwas Gutes in die Infusion gespritzt, sodass mein schwarzer Humor gleich wieder hergestellt war. Die Nacht war durchwachsen für einen Bauchschläfer wie mich, der es nicht gewohnt ist, auf dem Rücken zu schlafen. Am Morgen war der Hunger groß und ich stürzte mich auf ein Brötchen mit Marmelade als wäre es mein erstes im Leben. Danach habe ich schon meine ersten Schritte mit dem Gehbock gemacht und kann - keine 24 Stunden nach der OP - schon ganz selbständig auf die Toilette:-) 
Mein Highlight heute war der Besuch von meiner Familie. Gregor, Asia und Jutta sind über 500 km gefahren, um mich zu besuchen und brachten viel Lachen in die Klinik. Das motivierte mich, auf Krücken in die Kaffeelounge zu gehen. Das Sitzen war allerdings noch etwas qualvoll. Aber insgesamt bin ich happy und mit dem ersten Tag nach der OP mehr als zufrieden.
Bussi
eure Maggie









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