Dienstag, 20. November 2018

HERABSCHAUENDER HUND & STERBENDER SCHWAN

Hallo ihr Lieben
heute war den ganzen Tag viel los, etwas zu viel für meine Begriffe. Hinzu kommt, dass unser Zimmer direkt am Knotenpunkt der Station liegt und wir den ganzen Tag Krankenhaus- und Publikumsverkehr mit entsprechender Geräuschkulisse haben. Hier sollte man eigentlich ältere Menschen, die schlecht hören, einquartieren und nicht uns junge Hasen. Wieder war leider kein Mittagsschlaf drin und noch immer haben wir keine Nacht durchgeschlafen. So langsam macht sich die fehlende Erholung bei mir bemerkbar. Titania kümmert das nicht, sie schlummert Tag und Nacht in meinem Bein und macht sich nur beim Laufen etwas bemerkbar. 
Ute und ich haben dagegen ein strammes Programm: Bis 10 Uhr waren heute schon Aufstehen, Verbandswechsel, Messungen (Blutdruck, Fieber, etc.) Waschen, Arztvisite, Frühstück, Labor, Zimmerreinigung und Physiotherapie erledigt. Frau Haug hat uns ordentlich rangenommen: Ute demonstriert euch mal den herabschauenden Hund und den sterbenden Schwan, bei mir sahen die Übungen übrigens genauso elegant aus:P.
Zwischendurch haben wir Besuch von den grünen Damen bekommen, die ehrenamtlich arbeiten und gerne ein Schwätzchen halten sowie Blumenwasser wechseln, etc.
Verschnaufen konnten wir nur kurz beim Mittagessen, wobei mich die Kraftbrühe etwas nachdenklich gemacht hat: Taube oder Huhn? - das war hier die Frage:-) Außerdem habe ich herausgefunden, dass die KH-Strumpfhosen in Wahrheit Handyhalterungen sind...
Nach dem Nachmittagsprogramm gab es dann gute Nachrichten: Ute und ich fahren schon Donnerstag zusammen nach Bad Saulgau und dort werden wir wieder etwas Rückzugsraum und Privatsphäre haben. Mit dieser Perspektive lassen sich die letzten beiden Tage im Krankenhaus schon irgendwie aushalten. Morgen Abend machen wir auf jeden Fall eine kleine Pyjama-Party auf dem Zimmer zum Abschied:-)
Eine gute Nacht
wünscht euch eure Maggie














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